Gelsenkirchener Appell – nix zum Mitmachen

Zukunft nur mit der SPD in GE

Gelsenkirchen. Mit dem Gelsenkirchener Appell hatten die Macher im Februar 2015 die Erwerbslosen zum Mitmachen aufgefordert. Jetzt zeigt sich langsam die rauhe Wahrheit, wonach es nichts zum Mitmachen geben wird, weil Berlin den Forderungen aus dem Appell nicht nachzukommen bereit ist. Gut, dass die GelsenkirchenerInnen im Februar zuhauf der Veranstaltung ferngeblieben waren. Nur eine unabhängige Gelsenkirchenerin hatte sich eingefunden. Da wird es entsprechend wenig Enttäuschte geben. Gelsenkirchen wird mehr und mehr zur Stadt der Hoffnungslosen.

Außer bei der SPD, die in Euphorie über die Ergebnisse aus Berlin schwelgt, zeigt sich, wer nicht in Fetten Pfründen steht, hat in dieser Stadt nichts, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Selbst ein FDP-Politiker sieht sich einer solchen Realität gegenüber, die vor Ort eine schöne Stadt nur mit einem SPD-Parteibuch ausmachen kann. Mit der SPD gibt es Hoffnung. Ohne sie ist alles Grau. So geht „Diktatur der leeren Kassen“ (Rekers). Die SPD wird zur Einheitspartei der Zukunft der Stadt. Die Geschicke dieser Stadt waren, sind und bleiben mit ihr eng verbunden. Mit ihr steht oder fällt die Stadt. Sie ist der eigentliche Star auf dem roten Teppich.

Und der SPD geht es gut. Sie ist optimistisch, selbst wenn es schlecht läuft. Das Prinzip Hoffnung gewinnt mit ihr neue Dimensionen. An ihr kann sich die Stadt in ihrem Niedergang aufrichten. Sie erkennt Hoffnung, wo keine ist. So gelingt Zukunft. Gelsenkirchen 2.0 – wir kommen!

Anhang Leserbrief

Totgeburt Gelsenkirchener Appell?

Als eine der Verhandlungsführerinnen für die Gespräche in Berlin, Frau Sozialdez. Welge, in der ASA-Sitzung über die Vorstellungen aus dem Nahles-Ministerium berichtete und äußerte, mit dem Angebotenen zufrieden zu sein, war der Gelsenkirchener Appell aus meiner Sicht gestorben.

Wenn die Sozialdezernentin in der nächsten ASA-Sitzung am 29.04. in der Paulstr. wieder berichtet, sieht die realistische Einschätzung genau so aus. Kein Nachgeben aus Berlin in Richtung Gelsenkirchener Appell!

Vielen Dank für eine Berichterstattung, die das deutlich macht.

Hätte man die Erwerbslosen vorher befragt, hätten sie genau dies vorausgesagt. Dass sich zu ihren Gunsten nichts bewegen wird!

Aber danke, für den Versuch. Obwohl? Es gibt natürlich Menschen, die unter dem neuerlichen Verlust von aufkeimender Hoffnung noch mehr leiden als vorher. Das geschieht allerdings im Stillen, tief drinen in der Seele, wo sich die gesamte Tragweite des Abgehängtseins niederschlägt – im Tod auf Raten.

 

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